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Tipps für Frankreichfahrer

Frankreich gehört für uns zu den Top-Reisezielen. Kaum ein europäisches Land bietet derart vielfältige Landschaftsformen und kaum ein Land in Europa ist so "motorradfreundlich". Unser Favorit ist ganz klar die Normandie, weil sie sich auch für eine Wochenendtour hervorragend eignet. Hier findet Ihr ein paar nützliche Tools und landesspezifische Links für eine streßfreie Frankreichtour...

 

Allen Unkenrufen zum Trotze: In Frankreich muss man keine reflektierende Kleidung oder gar eine Warnweste tragen, keine reflektierenden Streifen am Helm haben und man muss auch keinen Alkoholtester mitführen.

Polizei in Frankreich

Wir haben bislang die Erfahrung gemacht, dass die französische Polizei gegenüber ausländischen Moppedfahrern sehr höflich und bis zu einem gewissen Grad auch sehr nachsichtig ist, aber auch hier gilt: Wie man in den Wald rein ruft, so schallt es hinaus...

 

Wie oben bereits erwähnt, braucht man als Moppedfahrer keine Warnweste in Frankreich. Reist man via Belgien an, sollte man aber eine pro Passagier dabei haben, sonst können in Belgien schonmal saftige Bußgelder über 1.000 Euro drohen.

 

Motorräder müssen in Frankreich auch tagsüber mit Licht gefahren werden. Ersatzglühlampen mitzuführen ist zu empfehlen, da die Polizei die Weiterfahrt untersagen kann, solange eine defekte Lampe nicht ersetzt ist. 

 

Auch in Frankreich gilt die Helmpflicht. Zugelassen sind nur Helme, die der ECE-Norm 22-05 entsprechen. Helme mit DOT-Prüfung sind nicht zugelassen - die Polizei kann die Weiterfahrt untersagen !

 

Parken mit dem Mopped ist in Frankreich kein Problem - am besten stellt man sich dort hin, wo schon einige stehen und niemand sonst behindert wird. Ansonsten gilt: Ein gelber, unterbrochener Streifen am Fahrbahnrand bedeutet Parkverbot; durchgezogene gelbe Streifen bedeuten Halte- und Parkverbot.

Warnung vor Radarstelle Achtung Radarstelle

Für Raser hat die französische Polizei allerdings gar kein Verständnis. Schon bei minimalen Übertretungen (minimal heißt 1 km/h) werden knapp 70 Euro fällig. An Wochenenden werden häufig kurz vor Ortseingängen mobile Kontrollen durchgeführt. Stationäre Radaranlagen werden stets durch nebenstehendes Schild angekündigt. Die Dinger stehen nicht zum Schein da - taucht ein solches Schild auf, kann man sicher davon ausgehen, dass kurz danach "geblitzt" wird.

 

Die Geschwindigkeitsregeln lauten in Frankreich: innerorts 50 km/h, außerorts 90 km/h (bei Nässe: 80 km/h), Schnellstraßen 110 km/h (bei Nässe: 100 km/h), Autobahnen 130 km/h (bei Nässe: 110 km/h). Für Führerschein-Neulinge (FS weniger als 3 Jahre) gelten obige Nässe-Limits immer.

 

In Frankreich sind Navigationsgeräte, die Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzeigen (können), verboten. Nicht nur die Nutzung, sondern auch das Mitführen ist untersagt. Findet die französische Polizei bei einer Verkehrskontrolle einen Radarwarner, ist ein Bußgeld bis zu 1500 Euro fällig und das Gerät wird eingezogen. Das Verbot betrifft sowohl mobile Navis, im Auto integrierte Navigationsgeräte als auch Mobiltelefone mit Navigations-Funktion.

 

(Stand: Juli 2014, alle Angaben ohne Gewähr)

 

In Frankreich darf man ab dem 20.11.2016 nur noch mit CE-konformen Handschuhen Moppedfahren (gilt f. Fahrer und ggf. Sozia/Sozius). Ansosnten werden 68 Euro/Person fällig...

"Bip & go" - Mautzahlung per Abbuchung (auch für Wenigfahrer)

Bip and go - Mautzahlung per Lastschrift

Nach bzw. durch Frankreich zu fahren, bedeutete bisher stets, vor Mautstationen anzuhalten, Handschuhe auszuziehen und in den Taschen zu wühlen. Diese Prozedur konnte sich unzählige Male wiederholen. Sowas nervt natürlich.

 

Zum Glück haben das auch die Betreiber der französischen Mautstationen erkannt und eine Möglichkeit entwickelt, wie man sich das sparen kann. Mehr noch: Selbst das lästige "in der Schlange stehen" kann demnächst entfallen. Das Tolle an diesem System, man kann wählen, ob man regelmäßig oder nur ab und zu nach Frankreich fährt - in jedem Falle zahlt man nur für die tatsächlich benutzten Mautpassagen. 

 

Die Montage ist idiotensicher. Nach dem Zusammenbau darf man das Aktivieren auf der Homepage aber nicht vergessen, sonst funktioniert das natürlich nich'...

Anmerkung:

 

Naja, wenn es funktioniert, ist das System toll, denn man braucht dann nicht anzuhalten, um sich ein Ticket zu ziehen bzw. später dann das Portemonnaie herauszukramen. Bei uns lag die Fehler- bzw. Ausfallquote allerdings bei 33 % oder andersrum: Während die Boxen an zwei anderen Moppeds tadellos funktionierten, reagierte unseres überhaupt nicht. Selbst dann nicht, als eine XXXL-Polizistin schweratmend angestiefelt kam, uns das Gerät abnahm und damit vor der Empfangsantenne rumfuchtelte. Sch***-System.

 

Obwohl ein Gerät nachweislich nicht funktionierte, bestand der Anbieter auf Zahlung der Kosten für das Gerät.

 

Wir empfehlen dieses Gerät NICHT !

Der nützliche Tankstellenfinder von Carbeo

Tankstellenfinder Carbeo

Manch' einer hat sich in Frankreich am Wochenende oder abends schonmal den Tank leergefahren, weil er keine Tankstelle fand, die Bargeld oder zumindest deutsche EC- oder Kreditkarten akzeptierte (viele Tankstellen akzeptieren nur Kreditkarten, die von französischen Banken ausgestellt sind).

 

Navis unterscheiden nicht zwischen passender und unpassender Tankstelle. Auch uns erging es auf der letzten Normandie-Reise mal wieder so: Bis wir in Le Havre eine passende Tankstelle gefunden hatten, hatte ich den Tankinhalt von 25 Liter bis auf 0,3 Liter runtergefahren. Ein paar Kilometer noch und wir wären liegengeblieben...

 

Abhilfe schafft der Tankstellenfinder von Carbeo. Er zeigt zwar auch nicht ausdrücklich an, ob deutsche Karten akzeptiert werden; er zeigt aber an, ob Bargeld akzeptiert wird - und das ist ja schonmal was, denn Bargeld bekommt man am Geldautomaten problemlos.

 

Das sinnvolle Tool ist auch als App für diverse Mobiltelefone verfügbar: 

Link zum Tankstellenfinder

Ma moto est en panne..."Motorrad-Französisch" für Anfänger

"Motorrad-Französisch" für Anfänger "Motorrad-Französisch"

Trotz internationaler ADAC-Rufnummer, Übersetzungs-Apps etc. pp. kann es doch mal vorkommen, dass man einem Franzosen ein paar Sätze in dessen Sprache erklären muss.

 

Schwer wird's dann mit dem Schul-Französisch, wenn es sich um motorradspezifische Begriffe handelt - da steht man dann ganz schön schnell auf dem Schlauch. Ein wenig Unterstützung schafft da ein von BMW entwickeltes kleines Pannenlexikon.

 

Tipp: Herunterladen, ausdrucken und zur grünen Versicherungskarte legen:

Rendezvous en France - DAS Frankreichportal

Rendezvous en France

Ein umfangreiches Touristikportal über Frankreich, das gewiss keine Fragen unbeantwortet läßt - natürlich auch in deutscher Sprache besuchbar. Egal welche Region, Stadt oder Thema, hier findet man immer Anregungen für einen unvergeßlichen Frankreich-Trip.

 

Das Portal ist auch als App für Mobiltelefone immer verfügbar. 

 

 

Rendezvous en France

Roadbooks für die Provence & Côte d'Azur

Sunny Ride

Wenn man sich nicht auskennt, ist es schwer, die "motorradtouristischen" Highlights zu finden. Die Seiten von Sunny Ride Experiences werden von Moppedfahrern für Moppedfahrer geschrieben - hier findet Ihr die tollsten Routen für die Provence & Côte d'Azur. Verständlich und sogar in deutsch geschrieben und mit Roadbook zum Ausdrucken, besser geht's nicht...

 

Sunny Ride Experiences

Schön & unvergeßlich Übernachten in Frankreich

Chambres d'hôtes

Ein Urlaub in Frankreich wird erst durch eine landestypische Unterkunft unvergeßlich. Übernachten in einer ehemaligen Wassermühle oder einem alten Schlößchen, auf dem Bauernhof...das hat was. Die Besitzer solcher Pensionen bieten überwiegend "Bed & Breakfast" an und haben sich in dem Portal Chambres d'hôtes zusammengeschlossen. Die Unterkünfte, die zum Teil auch 5*-Luxus bieten, sind in keinem der üblichen Hotelportale zu finden.

 

Wir buchen unsere Übernachtungen ausschließlich über dieses Portal und sind noch nie enttäuscht worden.

Chambres d'hôtes

Reisecruiser's Reiseberichte

reisecruiser in Frankreich

Wir fahren oft, sehr oft nach Frankreich. Unsere Tourenberichte vermitteln die ein oder andere Anregung und sicher auch den einen oder anderen wertvollen Tipp.

 

Unsere "Hausstrecke" ist die gesamte Normandie, dort kennen wir uns mittlerweile sehr gut aus. Darüber hinaus findet man hier Berichte über das Loire-Tal, die Champagne, den Elsaß & Vogesen oder den französichen Teil der Pyrenäen.

 

Wer darüber hinaus noch Fragen hat, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen. 

Reisecruiser in Frankreich

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