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Das Motorradgepäck - Stoff für lange Diskussionen...

Immer wieder sorgt der Umfang des Reisegepäcks für längere, manchmal auch anstrengende Diskussionen. Viele Männer würden sicher am liebsten ganz pragmatisch alles aufs Wesentliche reduzieren - das meiste, was man(n) zum Motorradfahren braucht, hat er ja eh' tagsüber an, der Rest paßt zusammengerollt in den Tankrucksack...

 

Eine Sozia sieht das allerdings komplett anders:

 

Da müssen dann schonmal die Ersatzschuhe für die Ersatzschuhe mit, eine Handtasche muß auch noch ins Gepäck und es reicht nicht eine Badehose (bzw. Bikini), nein, zwei zur Auswahl sollten es schon sein...

 

Ein gutgemeinter Rat, für die, die noch keine Erfahrung damit haben:

 

Es macht keinen Sinn, sich auf Diskussionen einzulassen,

Mann verliert am Ende auf jeden Fall -

sofern er nicht künftig nur noch alleine fahren will.

 

Solange das Motorrad nicht hoffnungslos überladen wird, sollte er alles Mögliche versuchen, das Gepäck irgendwie unterzubringen. Maße & Masse bringen uns dabei allerdings schnell an die Grenzen des Machbaren.

 

Es ist eine Sisyphosaufgabe, die Gesetze der Physik mit den gnadenlosen Anforderungen der besten Sozia aller Zeiten in Einklang zu bringen. Meist - also eigentlich immer - zieht die Physik den Kürzeren. Wäre Einstein ein verheirateter Moppedfahrer gewesen, die Relativitätstheorie wäre heute noch nich' erfunden...

 

Um den physikalischen Grenzen wenigstens einigermaßen gerecht zu werden, gehört bei uns z.B. der Verzicht auf ein Notklo (Topcase) dazu. Abgesehen davon, dass wir die Dinger ziemlich häßlich finden, haben sie schon ein beträchtliches Eigengewicht, was wiederum zu Lasten der obligatorisch mitzunehmenden Handtaschen, Schuhe und Bikinis gehen würde.

 

Aus diesem Grunde fahren wir mit einer Reisetasche auf dem Gepäckträger (nebst zwei Seitentaschen und dem Tankrucksack), dadurch sparen wir schonmal an Gewicht (Masse).

Eagle Creek Pack-It Compressor

Darüber hinaus muss man sich beim Motorradfahren aber auch Gedanken über die Maße seines Gepäcks machen. Irgendwo bei knapp achtzig Litern Gepäckvolumen dürfte bei den meisten schon Schluß sein. Das ist nicht allzuviel, wenn man mit zwei Personen ein oder zwei Wochen unterwegs sein möchte - und nicht jeden zweiten Tag einen Waschtag einlegen möchte.

 

Abhilfe schaffen da sogenannte Vakuumbeutel; z.B. von Eagle Creek. Der nylonverstärkte Kunststoffbeutel mit Ein-Weg-Druckventil und Zip-Verschluss soll Kleidung um rund 80% zusammenschrumpfen.

 

Natürlich reduziert man damit nicht das Gewicht des Gepäcks, aber Kleidungsstücke lassen sich damit auf ein Bruchteil ihres normalen Maßes verpacken - und das ist schonmal eine enorme Erleichterung, denn sie schaffen auf wundersame Weise Platz für Schuhe, Handtaschen und alle sonstigen Sachen aus der Kategorie "müssen unbedingt mit"...

Nachem wir uns diese Beutel besorgt haben (Link s.u.), haben wir festgestellt, dass die Sachen zwar nicht um 80% zusammen geschrumpft werden, sondern "nur" um 50% - aber auch das ist allerhand, finden wir. Auch toll: Die Sachen sind nach dem Herausnehmen nicht zerknittert, sondern sofort "anziehfertig".

reisecruiser.de meint: Ein hilfreiches Tool, um lange Diskussionen zu vermeiden  - alternativ geht's aber auch so:

Links zum Thema:

...unsere Reiseberichte - mit Übergepäck... ;-)

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