AVON Reifen - reisecruiser.de
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Ihr Avon-Berater empfiehlt...

Placeboeffekt bei den "Big Five" vs. Alleskönner bei Avon ?

Der AVON-Berater empfiehlt: Avonreifen ! Der AVON-Berater empfiehlt: Avonreifen

Was sie von anderen unterscheidet? Sie sind rund und schwarz und haben ein cooles Profilmuster. Nee, Spaß beiseite, wir fahren schon seit Jahren voll auf AVON-Reifen ab.

 

Reifenkauf ist eine völlig subjektive Sache.

 

Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wie sich ein Reifen fährt, hängt nicht nur vom Motorrad und der Reifenmarke, sondern auch vom eigenen Fahrstil und insbesondere vom Fahrkönnen ab.

 

Einige Zeitgenossen ignorieren das und kaufen per se nur einen Reifen der "Big Five", weil dieser als Mainstream im jeweiligen Markenforum propagiert wird und sie glauben dann inbrünstig, dass es nichts besseres gibt. Das ist auch ok so, Placeboeffekte helfen ja auch in der Humanmedizin und der Forumchef oder Stammtischpräsi wird schon wissen, was gut für alle anderen is'...

 

Reifenkauf ist aber auch Vertrauenssache.

 

Aus diesem Grund schauen wir aber auch ganz gerne selber über den Tellerrand und machen lieber unsere eigenen Erfahrungen. Natürlich sind wir schon Metzeler, Michelin & Co. gefahren, doch richtig und nachhaltig haben uns bislang nur die Reifen von AVON überzeugt. Das soll jetzt keineswegs eine "Predigt gegen die anderen" werden, die anderen müssen keineswegs schlechter sein - wir finden halt AVON nur besser...

 

So denken u.a. auch Triumph, Royal Enfield und Boss Hoss, denn AVON ist dort Erstausrüster. 

 

Unsere eigenen AVON-Erfahrungen wurden/werden mit einer Honda VT 1100 Aero, einer Yamaha XVZ 1300 Royal Star, mit einer Triumph Thunderbird und mit einer BMW K 1200 RS gemacht. Dabei kamen die Reifentypen COBRA, STORM und ROADRIDER zum Einsatz. By the way, Avon hat jüngst neue Freigaben für über zwanzig weitere Motorradtypen realisiert - siehe Link am Ende des Berichtes.

Cobra & Roadrider auf Honda VT 1100 C3 Aero / SC 39 (Testbericht aus 2016)

AVON Cobra & Roadrider Cobra & Roadrider

Unsere vor kurzem neu in den Fuhrpark aufgenommene Honda VT 1100 Aero war bislang mit Weißwandreifen von Dunlop ausgerüstet.

 

Auch wenn diese noch so schön aussahen und sogar noch genügend Profil für die laufende Saison hatten, wurden sie jetzt demontiert und durch unsere Vertrauensreifen von AVON Tyres ersetzt. Vorne bekam die Shadow nun den ROADRIDER (140/80) und hinten den COBRA (170/80). Statt weißer Flanken ziert nun eine giftige Cobra die Flanken unseres Hinterreifens - macht ebenfalls was her...

 

Die Zeitschrift "Motorrad" attestierte der Aero, die ja im Unterschied zu den Vorgängermodellen mit einem 140er Vorderreifen daherkommt, anläßlich eines Tests im Jahre 1998 eine gewisse Längsrillenempfindlichkeit als Folge des breiteren Vorderreifens.

 

Da ist - nein, da war - was dran. Als wir noch die Dunloppellen drauf hatten, reagierte die Shadow ziemlich deutlich auf Längsrillen, Bitumenstreifen und nasse Fahrbahnmarkierungen. Nicht sehr schlimm, aber doch eben ständig spürbar. Zu oft mußte der Blick auf derartige "Fahrbahn-Hindernisse" gerichtet und die ganze Fuhre das ein oder andere Mal ausbalanciert werden.

 

Daran kann man sich zwar gewöhnen, ist auf Dauer aber kein besoders sicherer oder komfortabler Zustand.

Honda VT 1100 C3 / Aero auf AVON Reifen Honda VT 1100 C3 / Aero auf AVON Reifen

Die neue Kombination Cobra/Roadrider fahren wir nun seit rund fünftausend Kilometern auf der Shadow.

 

Das "Längsrillenverhalten" hat sich deutlich gebessert; die Shadow fährt - wie unsere anderen Moppeds, die mit AVON-Reifen ausgerüstet wurden - wie auf Schienen. Auch auf den zuvor beschriebenen Untergründen ist die "Aero flott" unterwegs; solange der Luftdruck in den Reifen stimmt.

 

Zugegeben, den Luftdruck sollte man vor jeder Tour oder bei jedem Tankstopp prüfen. Egal, welchen Reifen man fährt. Doch wer hält sich wirklich dran? Wir jedenfalls bislang nicht. Das hat sich jetzt allerdings geändert, denn die betont lässigen "Längsrilleneigenschaften" entfaltet die neue Reifenkombination auch nur bei absolut korrektem Luftdruck. Es reicht 1 bar zu wenig und schon reagiert die Shadow wieder anders. Ergo haben wir unsere Bequemlichkeit überwunden und prüfen jetzt bei jedem Tankstopp auch nochmal die Luft - allerdings nicht bei Shell, da kostet ja jeder "Atemzug" mittlerweile schon 'nen Euro.

 

Insgesamt sind wir mit der Kombi Cobra/Roadrider äußerst zufrieden. Die Weißwandreifen sahen zwar eindeutig besser aus, dafür fährt man mit den Avons deutlich komfortabler und sicherer - und Letzteres ist doch wohl das, worauf es am Ende wirklich ankommt: Am Ende sicher ankommen...

 

Last but not least: Die 5.000 km haben die Avons unbeeindruckt abgespult; das Profil ist noch fast so gut wie am ersten Tag.

Cobra auf Yamaha XVZ 1300 Royal Star (Testbericht aus 2015)

AVON Cobra auf Yamaha XVZ 1300 AVON Cobra auf Yamaha XVZ 1300

Unsere Royal Star hatte erst im vergangenen Frühjahr vom Vorbesitzer nagelneue Metzeler Reifen aufgezogen bekommen; sowas schmeißt man eigentlich nicht gleich wieder runter. Eigentlich...

 

Die Metzeler waren soweit auch in Ordnung, lediglich bei Nässe ließen sie ein wenig zu wünschen übrig und verlangten, dass unser Dickschiff (immerhin vollbeladen knapp 400 kg) ganz besonders umsichtig gesteuert wurde.

 

Mit rund 6.500 km waren die Metzeler dann aber bereits an ihrer Verschleißgrenze angelangt und so bot sich Ende Februar anläßlich der Jahresinspektion auch die Chance, gleich neue Reifen aufzuziehen.

 

Der Zufall wollte es so, dass unser favorisierter Reifenhersteller AVON den COBRA für schwere Cruiser neu aufgelegt hat und wir als eine der Ersten diesen Reifen bekommen konnten.

Die Cobra auf dem Cobra Die Cobra auf dem Cobra

Unsere Royal Star bekam Cobra's der Größe 150/80 (vorne) und 150/90 (hinten). Auf den ersten Blick denkt man: "Hey, verdammt wenig Profilrillen, sieht ja bald aus wie ein Slick", doch der Anblick täuscht. Die Profilrillen des Cobra sind eine Meisterleistung im Sinne von "konfigurierter Wasser-Kanalisation". Wir sind ihn bis jetzt rund 500 km gefahren und das auch schon in heftigem Regen. Erste Einschätzung: Wir sind mal wieder positiv überrascht. 

 

Nach Auskunft der Avon-Leute liegt das verbesserte Regenhandling nicht nur an den Profilrillen, sondern auch an der neuen Gummimischung. Es ist ihnen absolut gelungen. Selbst nasse Bitumenstreifen oder glitschige Fahrbahnmarkierungen überfährt der Cobra ohne jedes Aus- bzw. Wegrutschen. Das Mopped fährt wie auf Schienen, da machen selbst Regenfahrten Spaß (zumindest, was die Reifen betrifft).

 

Aber auch bei trockener Straße zeigt die Royal Star ein ganz neues Verhalten: Sie erweckt den Eindruck, plötzlich wesentlich leichter und agiler zu sein. Das Mopped sucht förmlich die Kurven und läßt sich leicht wie ein Fahrrad hineinlegen. Der Unterschied ist beträchtlich und sofort spürbar. Ich hatte das Gefühl, ein fremdes Mopped unter'm Hintern zu haben.

 

Im Unterschied zum Venom (bisheriger Cruiserreifen von Avon) und vorherigen Cobra-Serien ist beim aktuellen Modell auch der Unterbau geändert worden, was zu einem komfortableren Fahren beitragen soll. Etwas, das die beste Sozia der Welt ebenfalls schon nach wenigen Kilometern begeistert bestätigte.

 

Erster Eindruck: Der Cobra ist ein Reifen, dem wir gerne vertrauen. Wenn jetzt noch die Laufleistung jenseits der Metzelerleistung liegt, gibt es von uns nur einen Rat: Kauft Euch beim nächsten Mal den Cobra von AVON !

Storm 3D & Cobra auf Triumph Thunderbird (Testbericht aus 2014)

Andreas hat mit seiner Triumph Thunderbird aktuell Erfahrungen mit der Kombination Cobra / Storm 3D gemacht, hier folgt sein Bericht:

 

Brit-Style: Erfahrungsbericht AVON Cobra und Avon Storm auf der Triumph Thunderbird 1600

AVON Cobra & Storm 3D auf Triumph Thunderbird | reisecruiser.de AVON Cobra & Storm 3D auf Triumph Thunderbird

Es gibt Teile an Deinem Motorrad, die müssen einfach funktionieren. Dazu gehören Bremse und ganz besonders die Reifen.

 

Während man jedoch bereit ist, für hier noch ein bisschen Chrom oder Carbon und dort eine Lackierung, für die coolsten Klamotten oder das beste Koffersystem ohne groß nachzudenken die Kohle nur so rauszuhauen, werden diese Komponenten eher als lästiger Kostenfaktor angesehen. 

 

Höchstens die Customszene macht sich Gedanken über „abgefahrene" Reifendesigns. Wir wollten daher wissen, wie sich die etwas günstigeren Reifen von der Insel auf einer kleineren Tour durch die kurvenreiche Normandie machen.

 

Rechtzeitig vor unserer Tour wurde von AVON ein Reifensatz gemäß der aktuellen Freigabe geliefert:

 

• Vorne: Avon Cobra 120/70 auf 19 Zoll
• Hinten: Avon Storm 3D X-M 200/50 auf 17 Zoll

AVON Cobra auf Triumph Thunderbird AVON Cobra auf Triumph Thunderbird

Zur ersten Verwirrung führen die unterschiedlichen Modell-Namen. Während mit dem Cobra der „klassische" Avon-Cruiserreifen ins Rennen geschickt wird, stellt Avon mit dem Storm 3D X-M für hinten seinen Sporttourer-Pneu bereit.

 

Dies ist wahrscheinlich dem 19-Zoll-Format geschuldet. Soviel schon mal vorneweg: Außer den reinen Ästheten, der sich vielleicht an dem leicht unterschiedlichen Profilbild stören könnte, sind für mich aus der Kombination keine wesentlichen Nachteile erfahrbar gewesen.

 

Bevor es auf die Tour ging, mussten jedoch die Reifen auf die Felge. Da es bei der Triumph auf eine perfekte Spannung des Antriebriemens ankommt, führt mich der Weg direkt zum Triumphhändler meines Vertrauens und dieser hat, entgegen der allgemeinen Geschäftspolitik, die mitgebrachten Reifen aufgezogen, gewuchtet und die Fuhre im Rahmen dieses Berichts eingestellt. Vielen Dank hierfür!

 

Nachdem die neuen Reifen erstaunlich schnell angefahren waren (keine 30 km, und die Schutzschicht war runter), konnte es nun auf die Tour gehen. Besonders gespannt war ich auf das Nassfahr-Verhalten. Hier sagen verschiedene Internetquellen von „kein Problem" bis zu „katastrophal" alles voraus. Für mich galt hier erstmal die Erfahrung von Ralf auf einer K 1200 RS, wo es keine Probleme gab, und meine Erwartung an einen englischen Reifen-Hersteller, dass er die Wetterbedingungen auf der Insel nicht völlig ignorieren kann, als Vertrauens-Vorschuß. Dies konnten wir aber erst am Ende der Tour testen.


Bis dahin waren wir nämlich mit schönsten Wetter, Sonnenschein und moderaten Temperaturen bis zu 27 Grad Celsius gesegnet. Beide Reifen kommen bei solchen Bedingungen recht schnell auf Betriebstemperatur. Jedoch merkt man dem Hinterreifen seine moderneres Konzept mit hohem Silicia-Anteil und spezieller „Aufwärmtechnik" (dafür steht das „3D") sofort an. Er ist noch schneller voll da, verzahnt hervorragend mit der trockenen Straße und erlaubt auch starkes Beschleunigen aus der Kurve, ohne seine Spur zu verlassen. Dabei entwickelt er nicht mal diese kleinen „Brösel", wie ich sie vom Vorgängerreifen kenne.


Wie gesagt, der Vorderreifen ist nicht ganz so schnell da, bleibt aber absolut im Rahmen und zeigt dann auch keine Tendenzen zum radieren oder Spurverlust. Apropos Spur: Insgesamt wirkt der „britische Eisenhaufen", wie Ralf die T-Bird manchmal nennt, mit den Reifen sehr „leichtfüßig", lässt sich neutral ohne Kraftaufwand in die Kurve legen, folgt dem Kurs, stelle sich beim Bremsen nicht auf und lässt sich jederzeit mit kleinen Impulsen auch in Schräglage steuern. 

AVON Storm 3D AVON Storm 3D

Das Bremsverhalten ist absolut ok. Da die T-Bird mit ABS ausgestattet ist und mir ein französischer Autofahrer die Gelegenheit gab, auch mal in den Regelbereich hineinbremsen zu müssen, wurde meine Befürchtung, die unterschiedlichen Reifen würden unter ABS (was ja bekantlich die Umdrehungen des Vorder- und Hinterrads permanent abgleicht) zu Kapriolen führen, nicht bestätigt. Auch hier gab es keine Auffälligkeiten.

 

Nun zum Nässe-Verhalten. Dies zu testen hatte ich ausgiebig Gelegenheit auf dem Heimweg. Von Dauernieselregen bis Wolkenbruch war alles dabei. Weder beim Vorder- noch beim Hinterrad konnte dabei bis Tempo 130 eine Neigung zu Aquaplaning erkannt werden (Was auch katastrophal für einen Motorradreifen wäre(!)). Schneller waren wir nicht unterwegs an den Tagen.

 

Bei klatschnasser Straße wird dann der Unterschied im Material der beiden Reifen spürbar, jedoch nie kritisch. Während der hintere Storm 3D X-M mir das Gefühl gibt, das wäre kein Regenwasser sondern Kleber zwischen Reifen und Asphalt, geht dem Cobra spürbar früher der Grip flöten, jedoch kündigt er dies langsam an und mit etwas weniger Gas kann man sofort gegenwirken. Gefühlt reiht sich der Storm ganz weit vorne bei modernen Multi-Komponenten-Reifen ein, der Cobra ist bei Nässe ein befriedigender Reifen.

 

Während ich diesen Bericht schreibe, hat die Reifenkombination ca 2500 km runter. Ohne das Profil exakt zu messen (immerhin ist dies ein Erfahrungsbericht und keine wissenschaftliche Studie) erscheint mir der Verschleiß deutlich geringer als bei anderen Fabrikaten. Besonders erstaunlich dabei finde ich, dass besonders der Hinterreifen mit seinem anderen Material-Mix sehr synchron zum Vorder-Pneu verschleißt.

 

Ich werde die Kombination auf jeden Fall zu Ende fahren. Insbesondere der „Storm" ist meines Erachtens ein Pneu, der sich mit dem, was in den bekannten Tests der einschlägigen Presse vorne platziert wird, jederzeit messen kann. Und ja, die entsprechende Erfahrung im Vergleich liegt dem Schreiberling dieses Berichts vor.

 

Wenn ich mir was wünschen dürfte: „Liebes Team von Avon, baut mir den Storm 3D X-M auch für mein 19er Vorderrad. Dann wären ich und meine T-Bird euch für ewig treu!"

Storm 2 Ultra auf BMW K 1200 RS (Testbericht aus 2010)

Storm 2 Ultra auf BMW K 1200 RS Storm 2 Ultra auf BMW K 1200 RS

Anläßlich einer 5.000 km langen Reise durch Frankreich und Spanien wurde die BMW K 1200 RS mit dem STORM 2 ULTRA bestückt.

 

Vorne gab's für den Sporttourer den 120/70ZR17 und für hinten den 180/55ZR17.

 

Dieser Reifen war die totale Überraschung. Uns wurde auf dieser Tour jeder denkbare Straßenbelag und nahezu jede Witterungsform geboten. Egal ob Nässe, Schlaglöcher oder längs verlaufende Bitumenstreifen - den Avonreifen war es egal.

 

Die absolute Überraschung boten die Reifen aber nach unserer Rückkehr; sie sehen aus wie neu, die Profiltiefe hat sich auch nach 5.000 km nur kaum wahrnehmbar verringert. Bei anderen Herstellern kann man nach fünftausend Kilometern oft schon über die nächste Neuanschaffung nachdenken, der Storm 2 Ultra scheint ewig zu halten.

 

Wir sind Durchschnittsfahrer und keine Heizer - und genau dafür ist der Avon Storm 2 Ultra wie geschaffen. Das soll jetzt keineswegs heißen, dass der Reifen nicht auch für "Knieschleifer" und Bestzeiten geeignet ist, wir haben ihn halt nur unter unseren Alltags-Bedingungen getestet - und für diese Performance bekommt der Avon Storm 2 Ultra von uns ein glattes Sehr gut !

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