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AVON COBRA CHROME auf Honda F6C Valkyrie (Testbericht aus 2018)

Gelingt es AVON, Gutes nochmal zu verbessern?

Avon COBRA CHROME Avon COBRA CHROME

Auf die Reifen von AVON verlassen wir uns nun schon seit rund zehn Jahren - mit unterschiedlichen Reifentypen auf unterschiedlichen Moppeds. Wir haben damit rund 250.000 Kilometer zurückgelegt und jeder einzelne davon war die reinste Freude - zumindest, was die Reifen anbelangt.

 

Noch nie warteten wir aber derart gespannt auf den nächsten Satz Motorradreifen wie bei diesem.

 

AVON selbst hat die Meßlatte ziemlich hochgelegt und dem neuen Reifenpaar COBRA CHROME ein paar Attribute mit auf den Weg gegeben, die in der kommenden Fahrpraxis Bestmarken darstellen sollen:

 

  • Nochmals deutlich bessere Lenkpräzision und besseren Grip  
  • Zehn Prozent höhere Laufleistung 
  • Fünf Prozent mehr Bodenaufstandsfläche
  • Neue Gummimischung sorgt für bessere Bremsleistung bei Nässe

 

Schon der Vorgänger, der nur Cobra hieß, überzeugte uns mit hervorragenden Fahreigenschaften bei Nässe und auch die Laufleistung war im Vergleich zu Mitbewerbern deutlich kundenfreundlicher, um es mal höflich bzw. zurückhaltend auszudrücken.

 

Auf der Intermot 2018 wurde der neue COBRA CHROME dem Publikum vorgestellt und wir dürfen ihn nun als eine der Ersten aufziehen und testen. Wir werden hier, angefangen von allerersten Eindrücken bis hin zur längeren Reise, unseren Testbericht laufend ergänzen. Der neue Reifen wird voraussichtlich ab Januar 2019 im Handel verfügbar sein.

 

Eines kann man aber schon jetzt attestieren: Die Reifen sehen saugut aus und das i-Tüpfelchen des Designs sind wiedermal die Kobra-Köpfe auf den Flanken der Laufflächen.

AVON COBRA CHROME by reisecruiser.de AVON COBRA CHROME by reisecruiser.de

Unsere Honda F6C Valkyrie bekam vorne 150er und hinten 180er Reifen aufgezogen. Der empfohlene Luftdruck beträgt 2,8 bar (vorne wie hinten). Anders als bei der Vorgängerversion des Cobra wird der Cobra CHROME für wesentlich mehr Reifendimensionen angeboten - da dürfte für jeden Cruiser etwas dabei sein. Details zur jeweiligen Reifenfreigabe findet man natürlich bei AVON auf der Homepage (Link s.u.).

 

Man kann sich natürlich fragen, inwieweit es sinnvoll ist, einen nagelneuen Satz Reifen im Herbst aufzuziehen. Bei relativ niedrigen Außentemperaturen muss man schon verdammt lange Strecken zurücklegen, um die Reifen geschmeidig einfahren bzw. warmfahren zu können. Nässe und Laub auf der Fahrbahn fördern das Vorhaben auch nicht unbedingt. Aber egal, Vorfreude und Spannung waren einfach zu groß, als dass wir bis zum nächsten Frühjahr warten wollten. 

Nach hundert Kilometern kommt wahre Freude auf...

AVON COBRA CHROME auf Honda F6C Valkyrie AVON COBRA CHROME auf Honda F6C Valkyrie

Die ersten knapp fünfzig Kilometer haben wir es erstmal ganz sachte angehen lassen. Die Fahrbahn war halt nicht der Hit und die Temperatur war auch nicht gerade berauschend.

 

Beim Geradeauslauf haben wir zunächst keinen Unterschied gemerkt - da war der Vorgängerreifen schon top, warum sollte es der neue CHROME nicht ebenso sein?

 

Gerne wird in Reifentests auch schonmal über die Lautstärke bzw. die Intensität der Abrollgeräusche geschrieben. Da soll es doch angeblich beträchtliche Unterschiede zwischen den einzelnen Marken geben. Offengestanden halten wir das bei Moppeds für ausgemachten redaktionellen Blödsinn. Es mag sein, dass die Reifengeräusche eine Rolle spielen, wenn man in 'ner Dose unterwegs ist, denn dann sitzt man ja quasi in einem Resonanzkörper. Aber auf'm Mopped mit all' seinen Umgebungsgeräuschen und dem unmittelbaren Motorensound glauben wir nicht daran, Unterschiede beim Abrollgeräusch tatsächlich als störend wahrnehmen zu können. Wer es dennoch genau wissen möchte: Einen Unterschied zwischen dem "alten" Cobra und dem neuen Cobra CHROME haben wir diesbezüglich jedenfalls nicht festgestellt.

 

Während der Einfahrphase gelang das Hineinlegen in die Kurven allerdings noch keineswegs flüssig, sondern ziemlich abrupt bzw. "hakelig" - erst kam gefühlt gar keine Reaktion und erst nach bewußterem bzw. deutlichem Hineindrücken in die Kurve gings dann ohne Vorwarnung zügig abwärts.

 

Erfreulicherweise handelte es sich nicht um einen Dauerzustand. Nach rund hundert Kilometern auf der Landstraße verschwand dieser Effekt nach und nach. Die Valkyrie ließ sich ab dann spielend leicht und vor allem extrem präzise in die Kurven dirigieren. Wieder kam das Gefühl auf, ein völlig neues Mopped zu fahren. Die 335 kg-Lebendgewicht unserer Valkyrie spielten gefühlt keinerlei Rolle mehr. Plötzlich schien sie die Kurven wie von selbst zu suchen und in Ideallinie abzufahren.

 

Keine Ahnung, wie man jetzt die hundert Kilometer lange Einfahrstrecke zu bewerten hat. Die äußerlichen Bedingungen waren jedenfalls nicht optimal für eine solche Aktion: Es war ca. 12 Grad warm (oder kalt), der Fahrbahnbelag war feucht und stellenweise mit Laub bedeckt. Ganz gewiß wäre der unverzichtbare Programmpunkt des vorsichtigen Einfahrens auf trockener Fahrbahn bei höheren Temperaturen schneller erledigt gewesen - aber wie heißt es so schön: Wir sind hier nicht bei "wünsch' Dir was", sondern bei "so isses"...

Spurrillen, Bitumenpflaster & Fahrbahnmarkierungen - ein aussagefähiger Test-Mix...

AVON COBRA CHROME Testbericht

Was man natürlich nicht machen sollte, aber manchmal eben doch machen muß, wenn man sich verkalkuliert hat oder ein Hindernis auftaucht:

 

Selbst ein bewußtes Bremsen in Kurvenlage (bei ca. 60-70 km/h) steckte die Valkyrie jetzt kommentarlos weg, sie zeigte nahezu keinerlei Ambitionen zum abrupten bzw. gefährlichen Aufrichten.

 

Bevor das Gemeckere und die Besserwisserei einsetzt: Is' schon klar, einem Voll-Profi passiert sowas natürlich von vornherein nich'...

 

Zwischenzeitlich goß es dann auch noch in Strömen. Auf dem Heimweg ging es dann trotz regennasser Fahrbahn noch durch unsere örtliche "Problemkurve" in der Kölner Südstadt (Rheinuferstraße stadtauswärts, dann rechts ab zum Bonner Verteiler):

 

Ein gefährlicher Mix aus langgezogener Links-Rechtspassage mit leichter Steigung, sehr tiefen LKW-Spurrillen, diversen Bitumenpflastern und rutschigen Straßenmarkierungen en masse. Wir sind schon öfters durchgefahren und hatten das eine oder andere Male nur Glück gehabt, den ausbrechenden Hintern doch noch im letzten Moment einfangen zu können. Dieser Mix aus städtebaulichem Versagen ist bei regennasser Fahrbahn natürlich sehr aussagefähig. Zu unseren Lieblingskurven gehört diese Strecke ganz gewiß nicht. 

 

Was dieses Mal geschah, machte uns quasi sprachlos: Die Valkyrie fuhr mit dem COBRA CHROME wie auf Schienen durch diese Kurve! Um das für uns verifizieren zu können, haben wir ein paar hundert Meter weiter gewendet und sind die Kurve nochmals und nochmals gefahren. Das Ergebnis war jedesmal dasselbe, die Valkyrie rutschte keinen Millimeter weg. Die Reifen zeigten keinerlei negative Reaktion. Das ist ganz großes Kino, wie man so sagt.

 

Für die ersten zweihundertfünfzig Kilometer lautet unser Fazit daher ganz klar: Erneut erstklassig! 

 

Hoffentlich läßt Petrus in Kürze nochmal eine längere Tour in diesem Jahr zu...

...in eigener Sache: Werbung - Datenschutz - DSGVO

 

 

 

Wir legen Wert auf die Feststellung, dass wir von AVON keinerlei finanzielle Zuwendung für diesen Bericht erhalten haben - auch wenn er an mehreren Stellen mit dem Begriff "Werbung" gekennzeichnet ist. 

 

Diese Bezeichnung ist allein erforderlich, um der neuen DSGVO und dem Regulierungswahn gerecht zu werden...

 

(Werbe-) Link zum Thema:

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